LAS 0876 -- Lassiter und die Blume des Todes

Aus Roman-Archiv.de

Wechseln zu: Navigation, Suche


Inhaltsverzeichnis

Werk

Reihe/Serie:Lassiter
Band:0876
Titel:Lassiter und die Blume des Todes
Datum:Vorlage:1989-17
Verfasser(in):Jack Slade
Autor(in):Verlagspseudonym

weitere Ausgaben

DatumReiheBandTitelVerfasser(in)
xx.xx.2006Lassiter 3.Auflage0876Lassiter und die Blume des TodesJack Slade

Inhalt

Der Padre betete eine Litanei, die für das ungeübte Ohr unverständlich war. Joaquin Obregon, der in der ersten Bankreihe saß, bewies seine Missachtung schon dadurch, dass er mit dem Messer zwischen seinen faulenden Zahnstummeln stocherte. Dabei hatte er ein dreckiges Grinsen aufgesetzt, wie Lassiter es selten gesehen hatte. Als draußen die ersten Schüsse fielen und einige Frauen aufschrien und Kinder kreischten, wurde Obregons Grinsen immer schiefer und verzog sich zu einer teuflischen Fratze. Er wandte den Kopf, sah Lassiter an und fuhr sich genüsslich mit der Handkante über die Kehle.
»Noch einige Minuten«, stimmte er in einem verächtlichen Ton in das Gebet des Padre ein, »und dann: Adios, Amigo!« 
Plötzlich wurde die Kirchentür aufgestoßen. Gefesselte Gestalten mit nackten Oberkörpern taumelten ins Halbdunkel des Kirchenschiffes: Junge und ältere Männer, bunt gewürfelt. Allen standen die Strapazen eines langen Verhörs und entsetzliche Angst in die Gesichter geschrieben.

zitiert nach Lassiter 3.Auflage 0876 (Rota-Seite)

Titelbild(er)

Persönliche Werkzeuge