MÜ-LB 0000 -- Mustanghügel

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Inhaltsverzeichnis

Werk

Reihe/Serie:Mülbüsch LB
Band:0000
Titel:Mustanghügel
Datum:um 1955
Verfasser(in):G.F. Unger
Autor(in):Gert Fritz Unger

weitere Ausgaben

DatumReiheBandTitelVerfasser(in)
xx.xx.1969Top-Western0435MustanghügelG.F. Unger
xx.xx.1971Indra Western0929Mustang-HügelG.F. Unger
xx.xx.1978G.F. Unger Western0265MustanghügelG.F. Unger
27.04.1981Western-Bestseller0427Mustang-HügelG.F. Unger
18.09.1984G.F. Unger0203Mustang-HügelG.F. Unger
06.04.1993G.F. Unger0649Mustang-HügelG.F. Unger
23.01.2001Western-Bestseller1456MustanghügelG.F. Unger
Februar 2006G.F. Unger TB43423MustanghügelG.F. Unger

Inhalt

Untertitel: Jim Lockhart sucht den Mörder seines Vaters. In den Mustang-Hügeln trifft er auf einen unerwarteten Gegner: auf Rainbow King, den Killerhengst …

Als sie mit vier schweren Geldbeuteln aus der Bank kommen, steht der Sheriff mitten in der Fahrbahn. »Gebt auf, Jungens!« ruft er scharf, und obwohl er ein grauhaariger Mann ist, liegt in seiner Stimme die Autorität eines Kämpfers. Er fürchtet sich nicht vor vier maskierten Banditen. Er wartet mit gezogenem Colt, den er in Hüfthöhe hält.
Doch die Kugel, die ihn zwei Sekunden später trifft, kommt nicht von den vier Banditen - sie kommt von hinten. Aus einer Gasse gegenüber der Bank reitet ein geschmeidiger Bursche hervor. Er sitzt auf einem herrlichen Hengst. Er feuert auf den Sheriff und trifft. Doch er trifft nicht gut. Der alte Revolverschwenker schwankt herum und bekommt dabei die zweite Kugel.
Der Sheriff fällt zwar auf die Knie, doch sein alter, schwerer vierundvierziger Army-Revolver beginnt zu krachen. Die erste Kugel verwundet den prächtigen schwarzen Hengst an der Schulter, denn das Tier dreht sich in den Schuß hinein.
Mit der zweiten Kugel holt er den jungen Banditen aus dem Sattel.
Dann reicht seine Kraft nicht mehr aus, um sich noch mit den vier Bankräubern zu befassen, die sich inzwischen auf ihre Pferde warfen und, nach allen Seiten schießend, - aus der Stadt galoppieren.
Auch der verwundete Rapphengst rast aus der Stadt. Er überholt die vier Reiter mit spielerischer Leichtigkeit. Draußen vor der Stadt schlägt er eine andere Richtung ein.
Er reitet nach Norden.
Die vier Banditen flüchten mit ihrer Achtzigtausend-Dollar-Beute nach Westen.
Als die ersten Bürger bei dem sterbenden Sheriff anlangen, sagt er mit letzter Kraft: »Wenn mein Sohn kommt - erzählt ihm von dem Hengst. Sagt ihm, daß der Hengst von mir verwundet wurde und zu Menschen kein Vertrauen mehr hat. Er wird auf seine Heimatwiese laufen und verwildern. Wenn ihr mit einem Aufgebot die Banditen nicht erwischen könnt - mein Junge wird sie bekommen. Er braucht nur den verwilderten Hengst zu suchen. Dort, wo er ihn findet, werden auch die vier Banditen sein.« 
Nach diesen Worten stirbt Ben Lockhart im Staub der Straße ...

zitiert nach Western-Bestseller 0427 (Rota-Seite)

Titelbild(er)

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